Tuinvogels

Rückgang der Biomasse an Insekten ist Ursache für den Singvögelschwund

Die Zahl der Singvögel im Vogtland geht zurück. Das sagt Michael Thoß, Naturschützer und Ornithologe aus Auerbach. Damit bestätigt er Aussagen, die die Teilnehmer der Vogelhaus-Aktion von "Freie Presse" gemacht haben. Sie haben beobachtet, dass weniger Gäste an die Futterstellen fliegen. Ursachen für den fehlenden Flugbetrieb hat der Ornithologe mehrere ausgemacht: "Grünfinken sind seit zwei Jahren von einer Pilzkrankheit, dem Gelben Kropf oder Gelben Knopf betroffen, an der viele Tiere sterben." Die Pilzerkrankung zerfrisst die Rachenschleimhaut.

Black-Billed Magpie Decline in Nebraska

Many birders and bird-watchers in western and central Nebraska have noticed the unfortunate absence in recent years of a distinctive, entertaining and familiar bird species, the black-billed magpie (Pica hudsonia). In the late 1990s, black-billed magpies were found over most of the state, except the extreme east and southeast. They occurred as far east as western Lancaster and Saunders counties during that time. In other areas, especially the west, magpies were fairly common and could be reliably seen with little effort. Since about 2000, black-billed magpies have declined sharply.

Bird survey in University of Hyderabad records decline in number of bird species on campus

The spangled drongo was the rarest of the 93 species of birds spotted during the Great Backward Bird Count survey held in University of Hyderabad recently. Held jointly by international bird watchers Cornell Ornithology lab and Audubon, the survey was conducted between February 18-20. More than 25 student volunteers from UoH participated in the survey which was split into morning and evening sessions. The team covered over three fourth of the 1700-plus acre campus. Previously 109 bird species were spotted in the survery conducted in the campus.

Störche sind im Landkreis Nordwestmecklenburg stark gefährdet

Immer weniger Weißstörche (Ciconia ciconia) brüten im Landkreis Nordwestmecklenburg. Gerade einmal 27 Paare wurden im vergangenen Jahr von den aktiven Weißstorchschützern des Naturschutzbundes (Nabu) gezählt. 1996 waren es noch 95 Paare. Die Schuld an dem Rückgang geben die Naturschützer der veränderten Kulturlandschaft in Mecklenburg-Vorpommern. Hecken und blütenreiche Ackerrandstreifen suche man mittlerweile vergebens. Feuchtwiesen werden entwässert und als artenarme, intensiv genutzte Grünländer genutzt.

House sparrow population decline is caused by shortage of insect prey

Birds are the common denizens of the ecosystem and are considered as indicator species of ecosystem health. Various studies depicted the reduced teemingness of several bird species in most parts of the world. Among these birds, the house sparrow (Passer domesticus indicus) is the most familiar species which are co-evolved with man. The disappearance of sparrows has been widely reported from all over the world, including India too. Among Indian states, Kerala is also not an exception.

So wenige Vögel wie in diesem Winter hatten wir schon lange nicht mehr

Schon im Dezember gab es Hinweise darauf, dass die Anzahl der Vögel in den Gärten oder an Futterhäusern immer mehr abnimmt. Dass dort und in den Parks der Städte bisweilen Stille herrsche. Der Naturschutzbund Deutschland (Nabu) hatte die Botschaft damals versendet und gleich auch ein Angebot gemacht: Vom 6. bis 8. Januar hatten Vogelbeobachter zum siebten Mal die Möglichkeit, 60 Minuten lang die Vögel zu zählen, die sie beobachten konnten. Jetzt liegen die Ergebnisse der gemeldeten Daten der „Stunde der Wintervögel“ vor – und sie bestätigen im Februar den Trend vom Dezember.

Lebensbedingungen für Amsel, Drossel, Fink und Star sind in München "generell miserabel"

Erstaunlich viele Pfeile zeigen nach unten in der jüngsten Münchner Statistik über die Zahl der Wintervögel. Rückgänge sowohl bei Meisen, wie auch beim Buchfink oder Grünfink. Doch es sind nicht die absoluten Zahlen der bundesweiten Erhebung von Anfang Januar, die Sophia Engel vom Landesbund für Vogelschutz (LBV) in München Sorgen machen. Es ist ihr längerfristiger Vergleich mit anderen deutschen Großstädten. Engel sah sich deren Statistiken aus den vergangenen sieben Jahren an, und da sei München "Rekordhalter im negativen Sinn".

Etwa 20 Vogelarten sind aus Hattingen verschwunden

Der Kuckucksruf erklang vor 20 Jahren häufig in Hattingen. „Den Kuckuck (Cuculus canorus) gibt es nicht mehr auf Hattinger Stadtgebiet“, sagt der Vogelexperte Thomas Griesohn-Pflieger . Seit 1994 beobachtet er die hiesige Vogelwelt. Die hat sich mit den Jahrzehnten stark verändert. Etwa 20 Vogelarten, die vor 20 Jahren noch da waren, gibt es nicht mehr. „Der Kuckuck ist beispielsweise ein guter Indikator für die Kleinvögeldichte, denn er braucht viele Kleinvögel, in deren Nester er seine Eier legen kann.

Vogelschwund in der Region Basel. Zu wenig Insekten, zu wenig Vögel

Kohlmeisen, Blaumeisen und Buchfinken gehören zum hiesigen Winter. Aber es werden immer weniger. Wer mit offenen Augen durch die Region wandert, merkt schnell, dass die typischen Wintervögel dieses Jahr fehlen. Bei den Ornithologen steigt die Besorgnis: In der Region macht sich ein Vogelmangel breit. Die Vogelwarte Sempach und der Stuttgarter Naturschutzbund gehen von einem schlechten «Brutergebnis» wegen des nasskalten Wetters im Frühling 2016 aus.

Stummer Frühling im Winter

„Du hast ja eine Meise“ ist zumindest in diesem Winter eher als Kompliment aufzufassen: An den Futterhäuschen im heimischen Garten werden nur noch sehr vereinzelt gefiederte Besucher gesichtet. Beim Naturschutzbund Münster befürchtet man schon einen „stummen Frühling“. Nabu-Sprecherin Karin Rietmann: „Uns erreichen täglich mehrere besorgte Anrufe, weil in den Wohngebieten kaum noch Singvögel zu sehen sind.“ Eine Ursache ist offenbar die schlechte Brutsaison 2016. Wegen der wenig frühlingshaften Witterung gab es in der ersten Jahreshälfte 2016 auch deutlich weniger Insekten.