Vlinders

Die Schmetterlinge fliegen nicht mehr

Vom sommerlichen Brummen und Summen auf den Wiesen ist nur ein schwaches Echo geblieben. Die Insekten sind verstummt. Umso lauter schlägt der Kirchheimer Vogelkundler Wulf Gatter Alarm. Der Wissenschaftler führt an seiner Beobachtungsstation am Randecker Maar nicht nur Buch über die alljährlich nach Süden fliegenden Vögel, sondern dokumentiert auch seit dem Jahr 1972 den herbstlichen Zug der Schmetterlinge und Schwebfliegen. „Was wir hier am Albrand feststellen, ist eine dramatische Entwicklung“, sagt er.

Die Population des westlichen Monarchfalters in Amerika ist dramatisch geschrumpft

Eine der größten Tierwanderungen könnte womöglich bereits in wenigen Jahren für immer vorbei sein: US-Wissenschafter stellten fest, dass die Population des westlichen Monarchfalters in Amerika dramatisch geschrumpft ist. Setzt sich der Trend fort, könnte es diese Schmetterlingsart zumindest an der Westküste der USA nicht mehr lange geben. Jedes Jahr wandern mehrere Millionen Monarchfalter vom Osten der Vereinigten Staaten in ihr Winterquartier im mexikanischen Hochland.

Monarch butterfly may soon be extinct in western North America

The monarch butterfly populations in western North America have declined dramatically and face a greater risk of extinction, a new study shows. Scientists at Washington State University found that the decline in western monarch butterfly populations was significantly more than previously believed and greater than eastern monarchs. “Western monarchs are faring worse than their eastern counterparts,” Cheryl Schultz, an associate professor at Washington State University Vancouver, said in a press release. “In the 1980s, 10 million monarchs spent the winter in coastal California.

Insekten verschwinden – auch in der Schweiz

«Vor rund 30 Jahren musste man die Windschutzscheiben nach jeder Fahrt intensiv putzen», sagt Hans Heule. 40 Jahre lang fuhr er als Lokomotivführer durch die Schweiz. «Damals durchfuhren wir ganze Wolken von Mücken. Die Insekten klatschten auf die Scheibe wie Regen.» Heule ist nicht der einzige mit dieser Erinnerung. Ein Dutzend älterer Lokführer und Autofahrerinnen sagt, die Zahl der zerplatzten Insekten habe stetig abgenommen. Das ist zwar ein Indiz für den Rückgang der Menge der Insekten. Statistisch verlässliche Daten für die Schweiz liegen jedoch nicht vor.

Intensive Landwirtschaft raubt Schmetterlinge den Lebensraum

Schmetterlinge sind den Deutschen die liebsten Insekten. In der Gunst rangieren sie noch vor den Bienen. Doch geht ihre Vielfalt zurück. Für einige ist es schon zu spät. Eine Langzeitstudie im bayrischen Inntal hat die intensive Landwirtschaft in Monokulturen jetzt für einen drastischen Rückgang der Schmetterlingsarten verantwortlich gemacht. Im Auftrag der Deutschen Wildtier-Stiftung wertete der bayerische Biologe Josef Reichholf eigene jahrzehntelange Beobachtungen aus. Zwischen 1969 und 1983 hatte er im Schnitt jährlich rund 250 Schmetterlingsarten gezählt.

Insektensterben muss gestoppt werden

Es kann keinen Zweifel mehr geben, dass das „Insektensterben“ von großer Tragweite ist, für die Landwirtschaft, für die Ökosysteme und die Biodiversität im Land, und nicht zuletzt für alle, die sich einen Frühling ohne Schmetterlinge nicht vorstellen können. Fakt ist ein Rückgang von Insekten und insektenfressenden Wirbeltieren in Deutschland. Als Hauptgrund für dieses „Verschwinden“ wird jeweils der Einsatz von systemischen Insektiziden vermutet. Diese Stoffe wirken auf das Nervensystem und somit auf den Orientierungssinn und das Verhalten von Insekten und anderen Gliedertieren.

In Deutschland verschwinden die Schmetterlinge

Verschwinden in Deutschland die Schmetterlinge? Um diese Frage zu beantworten, wurde im Auftrag der Deutschen Wildtier Stiftung ein sogenannter Statusbericht erstellt. Demnach haben Vorkommen und Häufigkeit der Schmetterlinge in den vergangenen Jahrzehnten stark abgenommen. Außerdem gebe es Hinweise, dass die Häufigkeit nachtaktiver Schmetterlinge „um die Hälfte“ und die Anzahl der Arten um „mehr als die Hälfte“ zurückgegangen ist. Bei den Tagfaltern sei seit Mitte der 70er-Jahre die Zahl der Wiesenarten um 73 Prozent zurückgegangen.

Daling van aantal bestuivers zorgwekkend

Sinds de jaren '80 neemt het aantal bijen en andere bestuivers zorgwekkend af. Dat heeft niet alleen gevolgen voor de natuur. Ook de landbouwsector is sterk afhankelijk van bestuivers. Recent onderzoek in België en Noord-Frankrijk heeft aan het licht gebracht dat het lot van de provincie Limburg het sterkst verbonden is aan dat van onze bestuivers, omwille van de fruitproductie, zo meldt Natuurpunt. Kijken we naar de verschillende provincies, dan zien we dat niet elke regio even sterk afhankelijk is van bestuivers.

Die Insekten sterben lautlos

Dass die Insekten auf dem Rückzug sind, ist vielen Menschen nicht bewusst. Eine Ausnahme bilden die Bienen. Ihr Niedergang ist bereits länger bekannt, was unter anderem daran liegt, dass sie als fleissige und nützliche Tiere gelten. Der Rest ist meistens nur lästig. Erst langsam spricht sich herum, dass auch Falter, Fliegen und Wespen bedroht sind.

Butterfly shows trouble is waiting in the wings - Fewer than 100 Poweshiek skipperlings in Canada

For the past several winters, conservationist Cary Hamel has held his breath, hoping an endangered species of butterfly will emerge from cocoons in the summer. When the Poweshiek skipperling butterfly (Oarisma poweshiek) emerged again this year near Vita, Hamel was relieved, despite estimates that say there are fewer than 100 left in Canada. The small winged creature is orange and black, but not patterned in the eye-catching way of other butterflies.