Algemeen

Bund bestätigt: Schweizer Biodiversität im Sinkflug

Ein aktueller Bericht des Bundes bestätigt, was unlängst befürchtet wird: Immer mehr Lebensräume, Pflanzen- und Tierarten sind bedroht. Über ein Drittel – weit mehr als in anderen europäischen Ländern – der beobachteten Pflanzen-, Tier- und Pilzarten werden aufgrund der Ergebnisse als bedroht eingestuft. Der häufige Einsatz von Pestiziden im Ackerbau ist verheerend für Insektenpopulationen. Auch in unserem Nachbarland sind die Bestände der Insekten im Sinkflug: In Deutschland ist mancherorts der Fluginsektenbestand seit 1989 um 80 Prozent geschrumpft (naturschutz.ch berichtete).

De paling bestanden gaan achteruit en zijn niet geschikt voor consumptie

Onze rivieren bevatten te veel pesticiden, kwik en vlamvertragende stoffen. Toch verorberen we jaarlijks nog 30 ton paling uit onze rivieren. ‘Onverantwoord’, zegt bioloog Claude Belpaire. ‘Vissers krijgen duidelijk de boodschap dat ze het best geen vis uit onze rivieren eten. Maar elk jaar wordt er 30 ton paling uit ­onze Vlaamse rivieren meegenomen voor consumptie. Die ontrading heeft dus weinig effect’, zegt Claude Belpaire, bioloog van het Instituut Natuur- en Bosonderzoek (INBO) en gespecialiseerd in de leefomstandigheden en gezondheidstoestand van paling.

Vast reduction in insect numbers indicative of declining nature everywhere

The vast reduction in insect numbers is indicative of generally declining nature everywhere, from birds to elephants, and wildflowers to frogs and toads. There are exceptions, especially with larger and more charismatic species, including otters and peregrine falcons. Generally, though, the trend is downwards. Because all nature is connected the declines in different groups are connected. Thus, fewer insects means fewer insect-eating birds, such as swallows, swifts and skylarks.

Significant declines in populations of steelhead trout in the Pacific Northwest

Steelhead trout (Oncorhynchus mykiss) are entrenched in the economy, ecology, and culture of the Pacific Northwest. Declining numbers of steelhead in the rivers flowing through British Columbia, Washington state, and Oregon are troubling fishers and fisheries managers alike. A new study published today in the Canadian Journal of Fisheries and Aquatic Sciences (CJFAS) shows that survival of young steelhead trout in ocean environments has also been precipitously declining.

Wo sind die Forellen geblieben?

Nur gerade 600 Kilogramm Fische haben die Patent-Angler im vergangenen Jahr aus dem Linthkanal zwischen Walensee und Oberem Zürichsee gezogen. Das ist der geringste Fangertrag seit der Einführung der entsprechenden Statistiken im Jahr 1940, wie aus dem am Dienstag veröffentlichten Jahresbericht der Fischereikommission für Zürichsee, Linthkanal und Walensee hervorgeht. Besonders stark betroffen von dem Rückgang im seit 2013 fertig renaturierten Kanal sind die Forellen (Oncorhynchus mykiss).

Immer weniger Fische in Neckar und Max-Eyth-See

Die Fischbestände im Neckar und am Max-Eyth-See sind nach wie vor rückläufig. Wissenschaftler, die im Auftrag der Landesregierung darüber geforscht haben, sehen als einen wichtigen Grund den fischfressenden Kormoran. Die Fischereiforschungsstelle in Langenargen hat vor einigen Jahren im Auftrag der Landesregierung die Untersuchungen zur Wasserrahmenrichtlinie des Fischbestandes erstellt. Diese Forschungsstelle ist dem entsprechenden Landesministerium unterstellt. Zudem wurden bundesweit Fließgewässer von Biologen auf den Fischbestand untersucht.

Herring gull population has dropped by 50% in 25 years

Some people class herring gulls as ’vermin’, not least because they can be aggressive towards humans when they are protecting their young, and, as anyone trying to eat an ice-cream on Peel Promenade will testify, they will dive-bomb remorselessly in order to steal food. But because these super-intelligent birds are such efficient scavengers, eating pretty much anything, they help to keep our towns and beaches clean. You might think that herring gulls (Larus argentatus) are everywhere, and that there are too many of them.

Thüringens Artenvielfalt ist am Schwinden - Mehr als ein Drittel der Arten kämpft ums überleben

Die Gesamtgefährdung aller Arten im Freistaat liegt bei über 40 %. Zur Thüringenfauna zählen derzeit zum Beispiel 127 Arten von Tagfaltern. Davon gelten circa 50% als gefährdet. Die Hälfte aller wirbellosen Tiere weist einen ähnlich schlechten Zustand auf. Ungefähr 17.000 der Thüringer Arten sind so gut untersucht, dass ihr Gefährdungszustand in Thüringen bekannt ist. Dieser Zustand ist in den aktuellen Roten Listen für den Freistaat Thüringen veröffentlicht.

Die schlechte Fangbilanz macht den Fischern auf dem Zürichsee schwer zu schaffen

Seit rund zwei Wochen fährt Adrian Gerny, Präsident der Zürcher Berufsfischer, nur noch zwei- bis dreimal auf den Zürichsee. «Wenn nur etwa zehn Fische im Netz hängen bleiben, lohnt es sich nicht, rauszufahren», sagt Gerny von der Fischerei A. Gerny in Wollishofen. Damit könne er keine Löhne zahlen. Auch die Auslage seines Fischladens kann er damit nicht füllen. «Berufskollegen von anderen Schweizer Seen helfen mir mit ihren Fischen aus», sagt Gerny. Sofortmassnahmen zur Verbesserung der Situation gebe es für die Fischer keine.

Alarmierender Rückgang von europäischen Süßwasserfischen, Weichtieren und Pflanzen

Die Europäische Rote Liste ist eine regelmäßige periodische Bewertung des Erhaltungszustands von etwa 6 000 Arten. Sie legt fest, ob diese Arten in Europa durch Aussterben bedroht sind, so dass Erhaltungsmaßnahmen ergriffen werden können, um diesen Trend umzukehren. Vorwiegend von der Europäischen Kommission finanziert, ist diese Liste Teil der Roten Liste gefährdeter Arten der Weltnaturschutzunion (IUCN). Die jüngste Untersuchung der in Europa heimischen Fauna und Flora hat ergeben, dass ein großer Anteil Weichtiere, Süßwasserfische und Gefäßpflanzen als gefährdet einzustufen ist.