Egels

Igel werden zur bedrohten Art

Der Igel oder Erinaceus europaeus, wie Biologen die Tiere nennen, ist eine Allerweltsart. Jeder hat schon einmal so einen Insektenfresser beobachtet, etwa wenn dieser nachts durch einen Garten oder einen Park streift auf der Jagd nach Beute. Wissenschaftler haben herausgefunden, dass so ein Igel pro Nacht Wegstrecken von bis zu drei Kilometern zurücklegt, bis er satt ist. Und zwar immer alleine, denn Igel sind ausgesprochene Einzelgänger. Nun taucht der Igel plötzlich auf der Roten Liste der Säugetiere auf und zwar auf der sogenannten Vorwarnstufe.

Decline in number of hedgehogs seen in Kent

A "worrying" drop in the amount of hedgehogs being found in Kent gardens has baffled experts. There has been a decrease of nearly four per cent in the species, according to the latest conservation survey carried out by the Royal Society of the Protection of Birds (RSPB). It has been measuring the amount and types of wildlife found in people's back gardens for three years. Statistics show they have gone down continuously; with the sightings of hedgehogs dropping from 53.1 per cent in 2016 to 49.5 per cent this year.

Sterben Igel aus? / Igelstation schlägt Alarm

Igel-Figuren auf dem Tisch, eine Igel-Uhr an der Wand und Igel-Geschirr im Schrank - keine Frage, die Herzen von Andrea Kaestner und Eckhardt Pansegrau schlagen für die stacheligen Tierchen. Sie betreiben seit fünf Jahren in ihrem Haus in Tostedt-Land ehrenamtlich eine Igel-Station und schlagen nun Alarm. "In den Vorjahren hatten wir 50 bis 60 Igel pro Jahr am Futterplatz in unserem Garten, jetzt ist es nur noch einer. Und es gibt keine Nachzuchten mehr. Das macht uns Sorgen", berichten sie.

In der Stadt Zürich hat die Igelpopulation deutlich abgenommen

Der Igel ist ein robustes Tier. Die kleinen Insektenfresser können sich durchaus auch im städtischen Siedlungsraum behaupten, solange sie Büsche, Hecken oder Reisighaufen vorfinden, in denen sie sich verstecken können, und offene Bereiche für die Futtersuche. So war der Igel denn auch in der Stadt Zürich in den 1990er Jahren noch weitverbreitet. Doch wie eine grossangelegte Studie nun zeigt, hat sein Vorkommen in Zürich drastisch abgenommen. Aus einem Drittel der Areale, die er vor 25 Jahren noch bewohnte, hat er sich mittlerweile zurückgezogen.

The Resilience of the Bee Hive

A recent assessment of higher tier studies on the toxicity and risks of neonics in honeybees by Solomon and Stephenson reported a colony-level NOAEC of 25 μg/kg (ppb) for imidacloprid and clothianidin. The toxicity of these insecticides to honeybees is however known to be reinforced with chronic exposure, and extrapolation of time-to lethal-effect toxicity plots compiled from published studies indicate that an imidacloprid level of 0.25 ppb, i.e. one-hundredth of the reported colony NOAEC, would kill a large proportion of bees nearing the end of their life.

Hedgehog population may have halved in just five years

Hedgehog numbers could have dropped by as much as a half over the past five years, warns University of Sussex Professor Fiona Mathews ahead of the launch of a major new survey into their current population levels. She warned that a shortage of food could be a key reason for the hedgehog decline due to the conversion of lawns into parking spaces and the high use of pesticides in gardens.

Viele Igel sind unterernährt

460 Igel überwinterten im Vorjahr bei Gabriele Reisinger in St. Lorenz am Mondsee. Die pensionierte Volksschullehrerin und Vereinsvorsitzende der „Igelhilfe Österreich“ hat bei sich zuhause eine Station für die Stachelhäuter eingerichtet. Dort betreut sie Findlinge, die in der Natur keine Chance haben. Sie peppt sie auf, pflegt sie gesund, bringt sie sicher über den Winter, um sie im Frühjahr wieder in die Natur auszusetzen. 180 Boxen stehen in ihrer Garage zum Überwintern bereit, im Haus drei Zimmer. Bis zu 600 Futterschüsseln wäscht Reisinger in Hochphasen. Täglich. Und ehrenamtlich.

Insektensterben muss gestoppt werden

Es kann keinen Zweifel mehr geben, dass das „Insektensterben“ von großer Tragweite ist, für die Landwirtschaft, für die Ökosysteme und die Biodiversität im Land, und nicht zuletzt für alle, die sich einen Frühling ohne Schmetterlinge nicht vorstellen können. Fakt ist ein Rückgang von Insekten und insektenfressenden Wirbeltieren in Deutschland. Als Hauptgrund für dieses „Verschwinden“ wird jeweils der Einsatz von systemischen Insektiziden vermutet. Diese Stoffe wirken auf das Nervensystem und somit auf den Orientierungssinn und das Verhalten von Insekten und anderen Gliedertieren.

TIERSCHÜTZER SCHLAGEN ALARM! MACHEN PESTIZIDE UNSERE VÖGEL KAPUTT?

Mitarbeiter des Naturparks Erzgebirge-Vogtland haben gezählt, dass innerhalb eines Jahres die Brutkolonien der Mauersegler (Apus apus) um 40 Prozent, die der Wintergoldhähnchen (Regulus regulus) um 60 Prozent und die der Mehlschwalben (Delichon urbicum) sogar um 80 Prozent zurückgegangen sind. „Wir wissen nicht, wie es mit dem Vogelbestand weitergeht und wer Schuld ist“, erklärt Naturschützer Michael Künzel.